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XTS Track Management

XTS Track Management für maximale Flexibilität des Teiletransports

XTS ermöglicht durch die unabhängige Ansteuerung von Movern mit unterschiedlichen Bewegungsprofilen eine hohe Flexibilität für den Teiletransport in Maschinen und Anlagen. Durch verschiedene Geometrien der Motormodule kann sowohl eine offene als auch eine in sich geschlossene Fahrstrecke erstellt werden. Bislang war ein Mover an eine solche Fahrstrecke gebunden. Mithilfe der neuen XTS-Softwarefunktionalität Track Management kann ein XTS-Aufbau in einzelne, räumlich getrennte Streckenabschnitte unterteilt werden. Diese können nur ein, aber auch beliebig viele aufeinanderfolgende Motormodule umfassen. Die Streckenabschnitte bilden wiederum Bausteine, aus denen eine Vielzahl an zusammenhängenden Fahrstrecken definiert werden kann. Durch Einsatz einer geeigneten Mechanik, wie beispielsweise einer Spindelachse oder einem Linearmotor, können die Streckenabschnitte mit den darauf befindlichen Movern bewegt werden. Ein Austausch von Movern zwischen verschiedenen XTS-Systemen wird möglich. Die Motormodule und Mover verfügen dabei zu jedem Zeitpunkt über ihre volle Funktionsfähigkeit, sodass auch die bewegten Streckenabschnitte als volle Nutzstrecke erhalten bleiben. Das Track Management wird in die bestehende TwinCAT 3 XTS Extension TF5850 integriert.

Für bewegte Streckenabschnitte ist ein beidseitiger Luftspalt zwischen bewegten und nicht bewegten Streckenabschnitten erforderlich. Speziell für diesen Anwendungsfall steht ein um 1 mm verkürztes Motormodul mit Einspeisung zur Verfügung. Der Anschlussstecker ist als drehbarer B23-ENP-Steckverbinder ausgeführt. Er kombiniert im Sinne der One Cable Automation die Kommunikation und die Energieversorgung des Motormoduls auf nur einer Leitung. Zur Verbindung von Motormodul und Schaltschrank stehen passend zum Steckverbinder verschiedene schleppkettenfähige Leitungen im umfangreichen Zubehörsortiment zur Auswahl.

Anwendungsbeispiele

  • Ein- und Ausschleusen von Movern, ohne den laufenden Produktfluss zu unterbrechen
    • softwarebasierter Werkzeugwechsel
    • individuelle Qualitätskontrolle
    • Einbindung optionaler Arbeitsstationen
    • Aussortieren von fehlerhaften Produkten
    • Wartungsintervalle losgelöst vom Produktionsprozess
    • Handarbeitsplatz
  • Produktpuffer durch die Anordnung mehrerer übereinander angeordneter XTS-Strecken
  • sekundärer Produktfluss, z. B. Beschichtungsvorgang, bei dem Arbeitsstationen ohne Richtungswechsel mithilfe eines geschlossenen Fahrwegs mehrmals durchlaufen werden können
  • Frei konfigurierbare Reihenfolge von Produkten ermöglicht z. B. die Kombination unterschiedlicher Produkte zu Paketen.

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